Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette haben die einmalige Chance, Transparenz, Effizienz und Widerstandsfähigkeit zu verbessern, da die europäische Gesetzgebung eine stärkere Akzeptanz digitaler Frachtinformationen vorschreibt.

 

Amsterdam, Niederlande, 9. Juli 2026: TransFollow fordert Logistikdienstleister, Spediteure, Frachtführer und Verlader dazu auf, ihre Digitalisierungsbemühungen zu beschleunigen, bevor die eFTI-Verordnung (Electronic Freight Transport Information) der Europäischen Union im Juli 2027 vollständig in Kraft tritt.

Ab dem 9. Juli 2027 sind die Behörden in allen EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, Frachttransportdaten in elektronischer Form zu akzeptieren, sofern diese über zertifizierte, eFTI-konforme Plattformen übermittelt werden.

Die Verordnung schreibt zwar keine digitale Frachtdokumentation vor, beseitigt jedoch eines der größten Hindernisse, das die digitale Umstellung bisher gebremst hat, indem sie sicherstellt, dass elektronische Daten bei behördlichen Kontrollen und Inspektionen verwendet werden können.

„Die Unternehmen, die sich schon jetzt darauf vorbereiten, werden am besten aufgestellt sein, um von verbesserter Transparenz, Effizienz und Zusammenarbeit in immer komplexer werdenden Lieferketten zu profitieren“, sagte Hans Lip, Chief Operating Officer bei TransFollow.

„Da die eFTI-Verordnung die Behörden dazu verpflichtet, elektronische Frachtdaten zu akzeptieren, schafft sie die Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen ihre digitale Transformation beschleunigen, den Verwaltungsaufwand reduzieren und in einem vernetzten Logistik-Ökosystem wettbewerbsfähiger agieren können.“

 

Die Verordnung ist Teil der umfassenderen Strategie der Europäischen Kommission, die Digitalisierung des Güterverkehrs in allen Verkehrsträgern – einschließlich Straßen-, Schienen-, Binnenschifffahrts- und Luftfracht – voranzutreiben.

Nach Angaben der Europäischen Kommission könnte der Übergang zu digitalen Frachtinformationen durch geringere Verwaltungs- und Betriebskosten jährliche Einsparungen von rund 1 Milliarde Euro für den EU-Transport- und Logistiksektor bringen.

In ganz Europa werden bereits Fortschritte erzielt: Die Länder führen weiterhin elektronische Frachtbriefe (eCMRs) ein, und jüngste regulatorische Entwicklungen – darunter die Einführung verbindlicher digitaler Frachtdokumente in Spanien – tragen dazu bei, die Dynamik zu verstärken.

„Die zunehmende Verbreitung des eCMR, die wir beobachten, ist äußerst ermutigend und zeigt das wachsende Interesse an digitaler Frachtdokumentation“, fügte Lip hinzu.

„Da sich die Digitalisierung in ganz Europa beschleunigt, sollten Unternehmen nicht nur über die Digitalisierung von Dokumenten nachdenken, sondern auch darüber, wie sie Informationen entlang ihrer Lieferketten austauschen und teilen.

Unternehmen, die heute in interoperable digitale Plattformen investieren, werden besser aufgestellt sein, um mit Partnern zusammenzuarbeiten, grenzüberschreitende Abläufe zu optimieren und die Effizienzgewinne zu nutzen, die digitale Frachtinformationen bieten können.“

 

Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Digitalisierung des Güterverkehrs ermöglicht TransFollow die sichere Erstellung und den Austausch elektronischer Transportdaten über eine interoperable Plattform. Die Mitarbeit in der eCMR-Interoperabilitäts-Expertengruppe der IRU unterstreicht das Engagement des Unternehmens für neue Standards.

Im Zuge der Einführung von eFTI unterstützt TransFollow den nahtlosen Datenaustausch zwischen Akteuren und Behörden, auch bei Kontrollen und Inspektionen unterwegs – ganz im Einklang mit den eCMR- und eFTI-Anforderungen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Daten stets unter der Kontrolle der Nutzer bleiben.

 

 

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