Neue Vorschriften unterstreichen den beschleunigten Wandel hin zu digitaler Transportdokumentation im internationalen Straßengüterverkehr
Amsterdam, Niederlande, 14. April 2026: Die Einführung der obligatorischen digitalen Frachtdokumentation in Spanien unterstreicht laut TransFollow einen breiteren Trend in ganz Europa hin zur Einführung elektronischer Frachtbriefe (eCMR).
Die Vorschrift dürfte sich auch auf Logistikabläufe außerhalb Spaniens auswirken, insbesondere für Unternehmen, die grenzüberschreitende Transportrouten mit Zwischenstopps in Spanien abwickeln.
Für diese Unternehmen wird die Möglichkeit, Frachtdokumente digital auszutauschen, immer wichtiger, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten und reibungslose internationale Transportabläufe sicherzustellen.
Dieser Wandel vollzieht sich zu einem Zeitpunkt, an dem der Logistiksektor das 75-jährige Jubiläum der Einführung des Übereinkommens über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) feiert – dem Rechtsrahmen, der die Transportdokumente für den internationalen Straßengüterverkehr standardisiert hat.

„Das CMR unterstützt den internationalen Straßengüterverkehr nun schon seit 75 Jahren, und eine Regelung, die eCMR verbindlich vorschreibt, ist notwendig, um sicherzustellen, dass die Digitalisierung der Transportdokumente branchenweit korrekt und effektiv umgesetzt wird“, sagte Hans Lip, Chief Operating Officer bei TransFollow.
„Die Einführung der obligatorischen digitalen Dokumentation in Spanien zeigt, wie regulatorische Entwicklungen die Einführung in internationalen Lieferketten beschleunigen können, insbesondere für Unternehmen, die Güter über mehrere europäische Märkte hinweg transportieren.“
Zwar haben 38 Länder das eCMR-Protokoll ratifiziert, doch die Umsetzung und praktische Anwendung verlaufen in Europa nach wie vor uneinheitlich.
Die anstehenden Meilensteine im Rahmen der EU-Verordnung über elektronische Frachtinformationsdaten (eFTI) dürften die Digitalisierung in der Branche weiter beschleunigen; bis Mitte 2026 sollen die EU-Mitgliedstaaten über nationale Systeme verfügen, die sich mit der europäischen digitalen Logistikumgebung verbinden können, und ab Juli 2027 müssen die Behörden elektronische Frachtinformationsdaten akzeptieren.
„TransFollow feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum, und in den letzten zehn Jahren haben wir den Eifer der Branche gesehen, voranzukommen; doch die Fortschritte sind nach wie vor uneinheitlich und drohen, die vollen Vorteile der Digitalisierung zu bremsen“, fügte Lip hinzu.
„Die Regierungen müssen nun die Harmonisierung und Umsetzung der eCMR-Gesetzgebung in ganz Europa beschleunigen, um eine Fragmentierung zu vermeiden und nahtlose grenzüberschreitende Abläufe zu ermöglichen.
„Ohne koordiniertes Vorgehen kann die Branche die Vorteile in Sachen Effizienz, Compliance und Nachhaltigkeit, die digitale Frachtdokumente bieten, nicht voll ausschöpfen.“
TransFollow war ein Pionier im Bereich der Dokumentendigitalisierung und einer der ersten Anbieter eines konformen, goldenen Standards für eCMR. Heute unterstützt TransFollow die Digitalisierung von Transportabläufen und ermöglicht Echtzeit-Transparenz sowie die digitale Erstellung, den Austausch und die Speicherung von Transportdokumenten wie eCMR über eine API, ein Webportal und eine mobile App. TransFollow lässt sich in TMS, FMS, WMS und andere Systeme integrieren, die von Verladern, Spediteuren, Logistikdienstleistern und Behörden genutzt werden.
In den letzten zehn Jahren hat das Unternehmen mit nationalen und internationalen Transport- und Logistikverbänden zusammengearbeitet, darunter die Internationale Straßentransport-Union (IRU), und ein Netzwerk aus Vertriebspartnern und Softwarepartnern aufgebaut, das die Einführung von eCMR unterstützt.
Ratifizierung des eCMR-Protokolls in Europa >>>

